Jeder Mensch braucht Magnesium. Magnesium entspannt, Magnesium wirkt entzündungshemmend, Magnesium hilft bei Diabetes, Magnesium ist an der körpereigenen Eiweissproduktion und damit am Muskelaufbau beteiligt, Magnesium erhöht die Leistungsfähigkeit und Magnesium lockert die Sportlermuskulatur.
Fakts:
- Magnesium ist das am meisten benötigte grössere Mineral und der grösste Mineralstoffmangel überhaupt!
- Mit über 15 % höchster Gehalt an purem, reinem (elementarem) Magnesium! Dank seinem hohen Gehalt bei täglicher Einnahme sehr ergiebig!
- Das lebenswichtige Bioelement Magnesium kann von unserem Organismus nicht selber hergestellt werden und muss täglich mit der Nahrung zugeführt werden.
Ohne Magnesium läuft vieles nicht so, wie es soll. Leider kann der Magnesiumbedarf nicht immer problemlos gedeckt werden. Denn manche Lebensumstände erhöhen den persönlichen Magnesiumbedarf enorm. Wie sieht es bei Ihnen aus? Sind Sie mit Magnesium gut versorgt?
Wie äußert sich ein Magnesiummangel?
Häufigstes Symptom sind die berühmt-berüchtigten Wadenkrämpfe, die bei Magnesiummangel oft als Warnsymptom auftreten. Folgende Symptome können individuell in Zusammenhang mit einem Magnesiumdefizit auftreten:
- Wadenkrämpfe, Krämpfe in den Füßen den Augenlidern (Lidzucken) – theoretisch kann jede einzelne Muskelgruppe im Körper betroffen sein.
- Psychische Symptome wie erhöhte Reizbarkeit, Fahrigkeit, innere Unruhe, Verwirrtheit, Konzentrationsschwäche, Benommenheit, Schwindel
- Angstgefühle
- Müdigkeit, Mattigkeit, Energielosigkeit, Schwäche
- erhöhtes Schlafbedürfnis oder Schlaflosigkeit
- Erschöpfung
- Kopfschmerzen und Migräne
- Verspannungen der Nacken- und Schultermuskulatur
- Kreuz- und Rückenschmerzen
- kalte Füße und Hände
- Taubheitsgefühl in Beinen und Armen Empfindungsstörungen wie Kribbeln
- Herzklopfen, Herzrasen, Herzstolpern (Herzrhythmusstörungen)
- Herzenge, Druck auf der Brust bis hin zu Angina pectoris (Brustschmerz als Verkrampfung der Herzkranzgefäße mit Luftnot)
- Magenkrämpfe, Übelkeit, Appetitlosigkeit
- Verstopfung, auch im Wechsel mit Durchfall
- Störungen der Menstruation mit PMS (Prämenstruelles Syndrom), verstärkte Menstruationsblutung, schmerzhafte Periodenkrämpfe
Das sind nur ein paar der Syntome und sagt noch nichts aus über einen möglichen Mangel, eine 100% Diagnose kann nur ein Labor feststellen.
Diagnose: Wie wird Magnesiummangel festgestellt?
Einen gravierenden Magnesiummangel kann man im Labor testen. Da die meisten Laboratorien jedoch nur das Gesamtmagnesium im Blut testen, macht sich ein Magnesiummangel erst bemerkbar, wenn die Magnesiumzufuhr bereits über einen längeren Zeitraum unterhalb des täglichen individuellen Magnesiumbedarfs liegt und kein weiteres Magnesium mehr aus den Speichern freigesetzt werden kann. Auf jeden Fall sollte der behandelnde Arzt auch alle anderen möglichen Ursachen der Symptomatik in Betracht ziehen, da je nach auftretender Symptomatik unter anderem auch Herzrhythmusstörungen oder eine chronische Magen-Darmerkrankung als Auslöser infrage kommen können.
Ursachen: Wie wir uns täglich Magnesium rauben
Zu den Risikogruppen zählen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 19 Jahren sowie ältere Menschen, vor allem bei Diabetes (Zuckerkrankheit) oder wenn Entwässerungsmittel (Diuretika) eingenommen werden. Zudem müssen sich Schwangere und Stillende durch eine höhere Magnesiumzufuhr gegen Defizite wappnen. Leistungssport und schwere körperliche Arbeit, die mit starkem Schwitzen verbunden ist, führen ebenfalls zu erhöhtem Verbrauch. Sportler erreichen nachweislich eine bessere Leistungsfähigkeit, wenn Sie vor Wettkämpfen Magnesium einnehmen.
In vielen Fällen sind wir selbst dafür verantwortlich, wenn der Magnesiumspiegel aus dem Gleichgewicht gerät. Etwa wenn wir etwa zu wenig Magnesium über unsere Nahrungsmittel aufnehmen oder regelmäßig zuviel von ihm wieder ausscheiden. So sind ungesunde, einseitige Ernährung und Alkoholmissbrauch häufige Auslöser, ebenso der Gebrauch von Medikamenten und Stress. Dazu kommen Erkrankungen wie Diabetes, chronische Darmerkrankungen und hormonelle Störungen als weitere Risikofaktoren für eine Unterversorgung mit Magnesium.
Magnesiummangel im Essen
Der Magnesiumbedarf wird über die Ernährung oftmals nicht ausreichend gedeckt. Hauptverantwortlich dafür sind unsere modernen Ernährungsgewohnheiten, die häufig einseitig und unausgewogen sind. Gerade häufig gekaufte industriell verarbeitete Lebensmittel bzw. Fertigprodukte haben einen sehr geringen Magnesiumgehalt. Werden dazu auch noch wenig Gemüse und Vollkornprodukte verzehrt, kann dies einen Magnesiummangel begünstigen.
Stress senkt den Magnesiumspiegel
Stress erhöht die Adrenalinausschüttung. Was allerdings die Wenigsten wissen: Stresshormone wie Adrenalin senken den Magnesiumspiegel. So gerät man bei Dauerstress in einen Teufelskreis: Das „Anti-Stress-Mineral“ Magnesium wird übermäßig ausgeschieden und kann dem Stress nicht mehr gegensteuern. Unter Stress leidet auch die Regulation des Blutzuckerspiegels – bei Magnesiummangel verschlimmert sich dieser Effekt weiter.
Abhilfe schaffen – Nahrungsergänzung oder Ernährung
Ernährung:
Esse mehr Lebensmittel die einen hohen Magnesiumanteil haben.

Nahrungsergänzung:
Magnesiumpulver (empfohlen)
Wirkstoff und Überdosis
Magnesium kommt eigentlich immer als Salz vor wobei in unterschiedliche Wirkstoffe aufgeteilt werden kann. Wirkstoffe Normalerweise nimmt der Darm nur die Menge auf welche der Körper benötigt sprich, es kann maximal bei gesunden Menschen zu einem „teuren Stuhl“ kommen, wenn die Restmenge ausgeschieden wird. Überdosis
Links/Quellen: Zentrum der Gesunheit Magnesium.ch Magnesium-ratgeber


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