Im dritten Teil der Reihe wollen wir auf die Tabuzonen eingehen, wo du niemals rollen solltest, und warum!
Rollen ist kein Ersatz für eine ärztliche Gesundheitsvorsorge oder einen Physiotherapeuten.
Grundsätzlich gibt es einige Grundrichtlinien:
- Rolle nie über akute Verletzungen, wenn dann nur unter professionellen Anleitung zur Rehabilitation
- Nie auf Hämatomen, offenen Hautverletzungen oder Knochenbrüchen
- Oberflächliches Rollen mit wenig bzw. leichtem Druck ist meist immer möglich. Vermeide jedoch tiefen Druck bzw. starken Druck auf folgende Körperregionen:
Brustbein:

Leistenbänder:
Nicht jeder Athlet erträgt hier konstanter Druck.

Vorderer Hals/Luftröhre/Kehlkopf:

Steissbein:
Ende der Wirbelsäule und sehr empfindlich für direkten Druck.

Ischiasnerv:

Rolle den Bereich des hinteren Oberschenkels möglichst nur im Sitzen oder mit gebeugten Knie. So hat der Nerv und die Sehnen darum genügend Spiel.
Gerne rollbar auf Flügen, langen Autofahrten oder auch im Zug.
Mittelarmnerv nahe der Handwurzel:

Der Karpaltunnel befindet sich dort und kann durch zu starken Druck Taubheitsgefühle in den Fingern auslösen.


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