Bestimmung der CAD Parameter für die virtuellen Lehrung

Bei der Definition von geometrisch idealen Gegenstücken zur Lehrung in ISO 2692 bei
Zeichnungseintragungen mit dem Zusatz Ⓜ sind zahlreiche Regeln zu beachten

Definition:

Die virtuelle Lehre und die erfasste Geometrie sind vollständig fügbar, wenn es eine Transformation gibt, welche einen zusammengesteckten Zustand repräsentiert, bei dem noch Spiel zwischen Lehrengeometrie und Messpunkten vorliegt.

Lehrengeometrie bei Form- und Lagetoleranzen mit Ⓜ

Äußere Maßelemente (Welle, Feder): 
Das MMVS der Lehrengeometrie wird als Summe aus dem oberen Grenzmaß des tolerierten Geometrieelements Go und der Toleranz für die Form- bzw. Lageabweichung t gebildet.

MMVS = Go + t

Innere Maßelemente (Bohrung, Nut): 
Das MMVS der Lehrengeometrie wird als Differenz aus dem unteren Grenzmaß des tolerierten Geometrieelements Gu und der Toleranz für die Form- bzw. Lageabweichung t gebildet.

MMVS = Gu – t

Lehrengeometrie bei Bezugselementen mit Ⓜ

Äußere Maßelemente (Welle, Feder):
Das MMVS der Lehrengeometrie ist 
bei vernachlässigbarer Formabweichung das obere Grenzmaß Go des Bezugselements

MMVS = Go 

Hat das Bezugselement zusätzlich eine Form- oder Lagetoleranz (Toleranzwert mit t bezeichnet), so muss diese bei dem MMVC des Bezugselements berücksichtigt werden.
MMVS = Go + t

Innere Maßelemente (Bohrung, Nut):
Das MMVS der Lehrengeometrie ist bei vernachlässigbarer Formabweichung
 das untere Grenzmaß Gu des Bezugselements.
MMVS = Gu

Hat das Bezugselement zusätzlich eine Form- oder Lagetoleranz (Toleranzwert mit t bezeichnet), so muss diese bei dem MMVC des Bezugselements berücksichtigt werden.
MMVS = Gu – t

Quellen:

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