Der britische Soziologe C. Northcote Parkinson hat in den 1950er Jahren mehrere – teils ironische – „Lehrsätze“ (1950er) verfasst, u.a.
„Arbeit dehnt sich genau in dem Maße aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.“ –
C. Northcote Parkinson
und nicht in dem Maß, wie komplex diese tatsächlich ist.
Also: je mehr Zeit wir uns für eine Aufgabe nehmen, desto länger brauchen wir wahrscheinlich dafür.
- Wenn wir standardmäßig 90 Minuten für eine Besprechung geplant haben, brauchen wir die vollen 90 Minuten (obwohl in 50 Minuten alles besprochen und entschieden ist)
- Wenn wir uns für das Projekt kein Enddatum setzen besteht die Gefahr, dass dieses nie fertig wird, bzw. erst in der Endphase „reingebuckelt“ wird
Empfehlungen
- Setze dir und anderen mutige, aber realistische Zeitziele
- Plane Zwischenziele in deinen Projekten ein
- Vereinbare verbindliche Termine und „Deadlines“ mit Kollegen
- Plane deine Aufgaben inkl. geschätztem Aufwand (siehe Alpen-Methode)
- Schiebe unangenehme Aufgaben nicht vor dir her (Eat the frog, Aufschieberitis)


Hinterlasse einen Kommentar