Gewohnheiten sind uncool und langweilig!? …

Das ist eine mögliche Sichtweise auf automatisierte Denk- und Verhaltensweisen.

Andererseits ist gut erforscht, dass Automatismen geschätzt 95% unserer täglichen Entscheidungen lenken. Und wir wissen, dass unsere Willenskraft eine limitierte Ressource ist und Gewohnheiten dabei helfen Willenskraft zu sparen. Je weniger kleine Entscheidungen du im Laufe des Tages treffen musst, desto mehr Energie bleibt dir für die wirklich wichtigen Themen. Es kann also im Leben einen großen Unterschied machen, wenn wir unseren Autopiloten bewusst mit Gewohnheiten programmieren. Und klar, wir sprechen hier von den „guten“ Gewohnheiten 😉.

Wenn das nur nicht so lange dauern würde …
Du magst Bilder? Dann stelle dir einen Bambus vor. Über sehr lange Zeit hinweg entsteht das stabile Wurzelwerk unsichtbar unter der Erde und Resultate bleiben aus. Und dann plötzlich schießen die Triebe aus und wachsen rasant in die Höhe. So verhält es sich auch mit Gewohnheiten. Anfangs ist es mühsam und es scheint sich nichts zu tun. Ist jedoch nach einer Durststrecke der Wendepunkt erreicht, besteht die Chance auf exponentiellen Fortschritt und die „Ernte“ kann beginnen. Täglich geduldig den Bambus zu gießen und eine gute Gewohnheit zu kultivieren zahlt sich also aus. Vom Prinzip der kleinen, regelmäßigen Schritte profitieren wir grundsätzlich auch beim Zinseszins.

Also … wenn du dich das nächste Mal fragst, wie dein Leben wohl in ein paar Jahren ausschauen wird …
lege die Kristallkugel beiseite und schaue auf die Summe deiner Gewohnheiten. Einen Teil unserer Zukunft haben wir 
selbst in der Hand.

Du suchst nach Impulsen für Gewohnheiten im Selbstmanagement, dann schau‘ mal bei Selbstführung und achtsamer Umgang mit der Zeit vorbei. Vielleicht ist ja eines dieser Kursangebote interessant für dich.

Quellen:

Planet-wissen.de

Mediarep.org

Arbeitsthemen

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