Aufschieberitis / Prokrastination

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe stets auf morgen.

Aufschieberitis (oder Prokrastination) ist weit verbreitet und bedeutet, Aufgaben immer wieder aufzuschieben, obwohl die Zeit für die Erledigung eigentlich vorhanden ist. Oft sind es unbequeme oder wenig interessante Aufgaben, welche wir vor uns herschieben.

Auf den ersten Blick vermuten wir als Grund einen Mangel and Disziplin. Aber oft steckt Perfektionismus oder Versagensangst dahinter und ein Teufelskreis entsteht:

Das Aufschieben erzeugt Selbstkritik, dadurch entsteht noch mehr Druck, dies wiederum führt zum Selbstwertverlust der das Ausgangsproblem (Perfektionismus, Versagensangst, …) nährt.


Empfehlungen

Die möglichen Hilfestellungen leiten sich aus den Gründen für das Aufschieben ab. H

  • Erstelle eine „Aufschieberitis-Abschlussliste“ – und gehe die offenen Punkte schrittweise an
  • Unterteile den großen Elefanten in kleine Häppchen
  • Beginne mit dem Unangenehmsten (eat the frog)
  • Verabschiede dich vom Multitasking
  • Besiege die „Angst vor dem leeren Blatt“ – mit einem Anfang von 10 Minuten
  • Setzte dir einen Termin und verknappe somit künstlich die Zeit 
  • Gehe eine Verpflichtung mit jemand anderem ein
  • Mache deine Erfolge sichtbar und hake Teilaufgaben ab
  • Belohne dich für das Nicht-Aufschieben
  • Prüfe die Möglichkeit zur Delegation von Aufgaben 
  • oder visualisiere
    • … Wie schön fühlt es sich an, wenn ich es endlich erledigt habe?
    • … Denke an die Konsequenzen und male schwarz, was passiert im schlimmsten Fall wenn ich weiter aufschiebe?

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