Sonnencreme für Kinder

Warum es wichtig ist, und welche zwei Produkte ich empfehle.

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein – nichts wie raus an die frische Luft! Dabei gilt: Eincremen nicht vergessen! Zarte Kinderhaut ist besonders empfindlich. Sonnenstrahlen können nicht nur kurzfristig schmerzhaften Schaden anrichten – Stichwort Sonnenbrand!

Warum ist eincremen für Kinder so wichtig?

Gerade, wer seine Haut auf lange Sicht immer wieder unzureichend geschützt der UV-Strahlung aussetzt, riskiert, später an Hautkrebs zu erkranken. Neben schützender Kleidung und Sonnenhut kommt dem geeigneten Sonnenschutz für Kinder daher eine wichtige Rolle zu.

Oft hört man als Argument die unterschiedlichsten Ausreden, wie „uns hat es auch nicht geschadet“ oder „Meine Eltern haben mich auch nie eingecremt“ , „Es ist ja noch nicht Sommer“ oder „Ich bin eh im Schatten“ etc.?

Dazu kann ich nur mit ein paar Fakten und meiner eigenen Meinung antworten:

Es gibt keine Ausreden für die Verantwortung gegenüber unsere Zukunft, unseren Kindern

„Meine Eltern haben mich auch nie eingecremt“ => Du kannst nichts dafür, kannst aber aus den Fehlern lernen, und sich an die aktuelle Situation und Stand der Dinge anpassen, das nennt man „Bildung“!

„Uns hat es auch nicht geschadet“ => Das Ozonloch ist seit 35 Jahren, nach seiner Entdeckung nicht kleiner geworden. Falls du nicht weißt was das Ozonloch ist? Folgende Artikel könnten dir helfen. Sprich wir gehen heute von einer ganz anderen Voraussetzung aus.

„Es ist ja noch nicht Sommer“ => UV Strahlung, gibt es das ganze Jahr über, nur in unterschiedlichster Intensität. Das hat verschiedenste Gründe, aber das vllt. ein anderes mal. Und egal in welcher Jahreszeit und mit welchem Alter dein Kind ist, sogar unabhängig von der allgemeinen Hautgrundtönung, kannst du, dein Kind einen Sonnenbrand bekommen.

„Ich bin eh im Schatten“ => Im Schatten ist der UV Anteil nicht „null“ maximal reduziert, und es dauert durch die Intensität der Strahlung nur etwas länger bis du einen Sonnenbrand haben kannst. Trotzdem gilt UV Strahlung, unabhängig vom Typ A,B oder C greift unsere Haut an, und kann auch in geringeren Mengen über die Jahre zu Schäden führen.

Es gibt aber noch viele andere Fragen welche auch wichtig sind, wie:

Aber welche Creme, welches Spray oder welche Lotion ist am besten geeignet? 

Wie sieht es mit dem Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung aus?

Und was hat es mit chemischen und mineralischen UV-Filtern auf sich?

Unterschiede in den Inhaltsstoffen / Strahlenschutz

Auf dem Markt gibt es unzählige Sonnencremen für Kinder und Erwachsene. Für die Unterschiedlichsten Hauttypen und Geschmäcker die richtige Auswahl, ein paar Dinge sollten aber immer gleich sein.

Strahlenschutz:

Eine Sonnencreme sollte möglichst das ganze Spektrum der UV Strahlung abdecken. Welche sich in 3 Typen aufteilt, und je nach Typ und Ort der Messung mit unterschiedlich Intensität und Verteilung auf den Körper treffen.

Mehr dazu in einem weiteren Blogbeitrag,

UV-Strahlung der Sonne

Die UV-Strahlung der Sonne ist die so genannte „natürliche“ oder „solare“ UV-Strahlung. UV-Strahlung dringt wellenlängenabhängig unterschiedlich weit bis zur Erdoberfläche vor. Die Stärke der UV-Strahlung auf der Erdoberfläche hängt vom Breitengrad, von der Jahreszeit und von der Tageszeit ab. Je näher man dem Äquator kommt, desto intensiver wird sie. Im Sommer ist die UV-Strahlung stärker als im Winter – und mittags ist sie intensiver…

Inhaltsstoffe:

Sonnenschutzmittel funktionieren grundsätzlich mithilfe sogenannter UV-Filter. Man unterscheidet hierbei zwischen chemischen und mineralischen. Die meisten konventionellen Sonnencremes, die man in den Drogerien finden kann, besitzen chemische UV-Filter (auch „organische Filter“ genannt). Diese Filter aus synthetischen Stoffen wandeln die UV-Strahlen auf der Haut in Wärme um. Viele chemische UV-Filter stehen jedoch im Verdacht, hormonell wirksam zu sein. Außerdem können sie in seltenen Fällen Kontaktallergien auslösen.

Ohne Chemie kommen hingegen Naturkosmetik-Sonnencremes aus. Sie wirken mit mineralischen UV-Filtern („anorganische“ oder „physikalische Filter“). Dabei handelt es sich um mineralische Weißpigmente (z.B. Zink oder Titan), die sich wie kleine Spiegelchen auf die Haut legen und das UV-Licht reflektieren. Da Naturkosmetik-Sonnencremes nicht in die Haut einziehen müssen, entfaltet die Creme sofort nach dem Auftragen ihre Wirkung. Im Gegensatz zu konventionellen Lotionen, die allergieauslösende Stoffe enthalten können, sind die Inhaltsstoffe der Naturkosmetik-Sonnencremes gut verträglich.

Hinweis:

Die Zahl auf dem Sonnencreme „50, 30, 20, etc.“ ist eine Lichtschutzfaktor der mit dem Eigenschutz der Haut multipliziert wird und dir dann ca. die Minuten angibt wie lange der Schutz aufrecht bleibt.

Produktempfehlungen

Produkt A: eco cosmetics Baby & Kids Neutral Sonnencreme

Produkt B: Cantabria labs „Heliocare 360“ or „Heliocare 360 Pediatrics“

Weitere Informationen und Tests

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