Wärmemengenzähler

– für eine präzise Heizkostenabrechnung

Wärmemengenzähler ermöglichen in vermieteten Gebäuden eine verbrauchsgenaue Abrechnung, wenn eine Heizquelle mehrere Wohn- und Gewerbeeinheiten versorgt. Hier lesen Sie alle wichtigen Informationen rund um Funktionsweise und Nutzen von Wärmezählern für die Heizung.

Es gibt die unterschiedlichsten Modelle für den Einsatz, je nach Heizsystem und Bedürfnis. Geregelt wird die Wärme-/Kälteabrechnung nach dem Heizkostengesetz .

Das Heiz- und Kältekostenabrechnungsgesetz gilt, wenn mindestens vier Nutzungsobjekte vorliegen, die durch eine gemeinsame Versorgungsanlage versorgt werden und mit Zählern ausgestattet sind.

In diesem Fall ist zwingend das HeizKG anzuwenden.

Andernfalls sind die Energiekosten nach Nutzwertanteilen bzw. Flächen aufzuteilen.

Weiter Informationen zu Rechtlichen Themen finden Sie auf der Seite der Vorarlberger Eigentümer Vereinigung hier.

Zu den unterschiedlichen Modellen gibt es zu sagen, das nicht alle Geräte sinnvoll sind, und es meistens nur Sinn macht Zähler einzubauen wenn wirklich ein einheitliches Heizsystem (Radiatoren, Fußbodenheizung, etc.) eingebaut ist. Ansonsten sind wieder Kompensations-rechnungen oder Mischrechnungen anzustellen, und der eigentliche Nutzen der Zähler ist dahin.

Eine einfache Wirtschaftlichkeitsrechnung ist dringend zu Empfehlen, um die Investitionskosten, zur Ersparnis und die Amortisationszeit aufzuzeigen. 

Ebenso gilt es zu beachten, wie das Warmwasser in den Wohnungen oder Mehrfamilienhaus gemacht wird. Wenn z.B. ein Solar Thermianlage verwendet wird, muss Diese zwingend in die Wärmeabrechnung aufgenommen werden.

Details und weitere Informationen finden Sie bei ihrem lokalen Techem-Partner oder auch Installateur, teilweise können auch die Energieinstitute der Bundesländer Auskunft geben.

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